Miggi und Dolly
Miggi und Dolly

Aynas Krankenodysse mit Happyend?

Ayna war schon seit sie bei uns im August 2011 einzog meine Sorgenkatze Nr. 1 und ein Kletteräffchen, das immer in meiner Nähe sein musste. Für was ein Kaklo da ist, weiss sie zwar, doch immer wieder gelingt es ihr auf den einzigen Teppich im Katzenzimmer, Mätteli und auch auf meine Kopfkissen, die wir jede Nacht miteinander teilen, ihr Geschäft  zu hinterlassen. Und immer wieder mal mussten wir mit zusammen zum Tierarzt oder ins Tierspital. 

Ihr böses Aeuglein machte ihr immer wieder zu schaffen. Und ihre atopische Dermatitis, die wir seit Jahren mit Atopica behandeln, wurde auch immer wieder mal schlimmer. Im Herbst 2015 haben wir auf der linken Brustseite einen Knubbel entdeckt, der leider bösartig war. Ayna musste die ganze linke Milchleiste entfernt werden.

Immer wieder musste die arme Maus einen Kragen tragen und Medis schlucken. 

Auch 2016 gab es Phasen wo sie wieder schlecht frass oder ihre juckenden Stellen verstärkt auftraten. Ultraschall und Röntgen ergab nichts. Sie erholte sich immer wieder.

 

Doch 2017 war wirklich das Jahr der TA-Besuche. Immer wieder waren TA-Besuche angesagt. Ayna hatte auch an Gewicht verloren und sie wog nicht mal mehr 3kg. Ich musste sie zufüttern mit Bioserin, Reconvales Tonicum etc.  US und Röntgen war zum  Glück immer ohne Befund. Doch ihr Aeuglein begann mehr und mehr zu tränen. Schlussendlich gab es nur noch die Hoffnung, dass es besser würde, wenn ihr linkes Aeuglein entfernt wird.

Der Termin bei Dr. N. Kipfer war der 15. Dezember 1917.

 

Ich durfte sie schon am gleichen Abend wieder abholen. Sie musste 2 Tage in der Krankenbox bleiben und bis zum Fäden ziehen einen Kragen tragen.

 

 

Am ersten Abend Zuhause hat sie schon wieder Wasser geläppelt mit dem schicken kleinen Kragen.

Doch Ayna schaffte es sich an den Gitterstäben an der Wunde zu Kratzen, so dass ich am nächsten Tag einen grösseren Kragen holen musste.

Mehr als eine Woche ging alles gut, bis sie in der Nacht auf den 26. Dezember immer apathischer wurde und komische röchelnde Geräusche beim Atmen von sich gab. So musste ich mit ihr am 2. Weihnachtstag notfallmässig zum TA. Ihre Nasennebenhöhle war als Folge der Augen OP entzündet und behinderte die Atmung. Nach der Injektion von Schmerzmittel  und Entzündungshemmer ging es Ayna wieder besser.

 

Immer noch fütterte ich sie zusätzlich mit der Spritze. Auch mit Bioserin.  Zum Glück lässt sich Ayna das relativ gut gefallen, auch wenn ihr die ständige Prozedur langsam etwas auf den Wecker ging. Das Schmerzmittel bekam sie noch ein paar Tage mit Ihrer täglichen Spritze. Das AB hab ich ihr direkt ins Mäulchen eingegeben. 

 

Das Fädenziehen am 27. Dezember 2017 ging problemlos und die Wunde ist gut verheilt. Auch der Juckreiz hat sich stark gebessert. Ayna kratzt sich nicht mehr ständig überall und so haben wir sogar das Atopica seit Mitte Januar abgesetzt. Wäre schön, wenn sie das nicht mehr jede Woche schlucken müsste. 

Einziger Wermutstropfen ist, dass die Laborprobe des Auges ergeben hat, dass das Auge von einem diffuses Irismelanom betroffen war. Das scheint jedoch gut eingekapselt gewesen zu sein, so dass Hoffnung besteht, dass es nicht weiter streut.

 

Ganz fest hoffe ich, dass Ayna noch einige Jahre ohne Schmerzen und Juckereien im Hexenhaus leben darf. Dann hat sich für sie und auch für mich die schwere und sorgenvolle Zeit mehr als gelohnt.