Miggi und Dolly
Miggi und Dolly

Meine Sorgenkatzen

Ricky

 

Mit Ricky war ich Ende April beim TA zur Kontrolle seiner Nierenwerte. Leider sind sie nicht besser geworden und er hat auch nicht weiter zugenommen. Sein Gewicht war 4kg. Neu bekommt er nun Semintra, was er anfangs schön brav bevor ich ins Bett ging an seinem Schlafplatz im Badezimmer per Spritze direkt ins Mäulchen bekam. Seit es draussen warm und schön ist, bleibt Ricky auch nachts draussen und kommt nur rasch rein um nach Essen zu schreien, das er dann aber doch nicht drinnen nicht essen mag. Er isst ja nur Rohfleisch, und zwar wie die andern Rohfleischesser eigentlich nur Poulet, das ich ihm an verschiedene Orte draussen immer wieder nachtragen muss. Die Semintra Eingabe haben wir nun auf den Morgen verlegt. Manchmal auch draussen. Trofu, das immer draussen auf dem Tisch steht, isst er nicht. Er hat wieder abgenommen und ich spüre jedes seiner Rückenknöchelchen. Wägen lässt er sich sehr schlecht. Ginge nur zu zweit und da er immer noch Angst vor Fremden, auch vor Ruth hat, belassen wir das.Ab und zu gebe ich ihm 1/8 Martezipam zur Appetitanregung. 

Gegenüber den andern Katzen ist er und bleibt wohl auch sehr intolerant. Was ihm in die Nähe kommt wird geschlagen.

Sogar mit der blinden  Tchiba macht er keine Ausnahme.

Tchiba

Tchiba hat sich in der Zwischenzeit mit ihrer Blindheit relativ gut abgefunden. Sie wohne jedoch immer noch ausschliesslich im Keller und macht bei gutem Wetter öfter mal einen Ausflug in den Garten. Allerdings will sie da nicht mehr essen wie letztes Jahr. So ist das immer ein kompliziertes Unterfangen, dass sie genügend Essen zu sich nimmt. Frischfleisch mag sie nicht mehr. Auch kein Nutribound etc. Leider ist ihr Kot immer noch sehr hart und ich probier ab und zu mit etwas Lactulose mit Liquidstick. Das Trofu isst sie auch nicht aus dem Teller und so ist alles immer voller Haare. Sie haart extrem und ich kämme sie jeden Tag. Im April hat sie mal ganz schlecht gegessen. Mit ab und zu  Mirtazapin isst sie wohl genügend. Auf alle Fälle fühlt sie sich nicht so knochig an wie Ricky.

 

Ihr Klo steht auf der Hurde. Manchmal kotet sie daneben und selten in die grossen Kaklos im Keller. Ihr Kot ist immer noch sehr hart und ich bin immer froh, wenn ich Tag oder mindest jeden irgendwo ein kleines Kegeli finde.

Oft sehe ich auch, wie sie im Keller von der andern Ecke herkommt. Die Trommel vom Kratzbaum wo sie manchmal war, ist leider durch die Feuchtigkeit zusammengebrochen.

Bald steht wieder Krallenschneiden und Wiegen beim TA auf dem Programm. Ich hoffe ich krieg sie alleine in den Transportkorb. Letztes Mal im April ging es gut .

 

Knuddel und Flauschi

Knuddel und Fauschi markieren immer noch. Leider jeden Tag und überall.

Jeden Tag wische ich so gut es geht die Spuren weg und bringen den Geruch nicht mehr weg. So viele Gegenstände haben sie schon kaputtgemacht. Fernseher, Küchenherd, Möbel etc. Der Holzboden im Wohnzimmer und die Heizkörper sind am schlimmsten. Ueberall Rost.

 

Wie oft schon habe ich mir gewünscht, dass die drei "Flügerlis" nie ins Hexenhaus gekommen wären. Und doch liebe ich die drei. Die beiden Buben und Hexi sind nebst Bobo und April diejenigen, die mir jeden Tag aufs Neue zeigen wie gerne sie beschmust werden möchten und das auch unbedingt brauchen.

 

Bubble

 

Bubble, mein unanfassbarer, war schon immer mein Sorgenkater. Schon zweimal konnte er in sozusagen letzter Minute gerettet werden. Im März 2010 mit seiner Darminvagination. Und im Oktober 2017 hatte er so stark DF, dass er von Fliegenmaden befallen wurde, die ihn total geschwächt hatte.

Seit seiner Darm OP hat er immer sehr dünnen Kot. Kein Mittel hilt ihm, seinen Stuhl zu normalisieren. Seit einigen Wochen ist es wieder schlimmer geworden und er muss jeden Tag einige Male sehr dünnen Kot absetzen. Oft über den Kistlirand. Ich putze alle Kaklos einige Male pro Tag sauber und hoffe, dass es nicht schlimmer wird.

 

Bin so froh, dass er immer auf sein Esstischchen im Gang springt und schön brav sein supplementiertes Rohfleisch isst.

 

Bobo

Bobo, mein FIV Kater ist ein Riesenschatz und integrierte sich vom ersten Tag in meine Katzengruppe. Er hält sich immer im Hintergrund, benutzt jedoch jede Gelegenheit um sich auf meinen Schoss zu setzen.

Jetzt wo Ayna nicht mehr da ist,  getraut er sich auch nachts ganz nah neben mir zu liegen.

Seine Blutwerte wurden im Mai getestet und zeigen keine Unauffälligkeiten.

Doch vor einigen Wochen bemerkte ich eine ziemlich grosse kahle Stelle auf seinem Rücken. Dass er sich da leckt habe ich nie gesehen und ich konnte mir nicht vorstellen, was es sein könnte. Heute waren wir beim Tierarzt der sich sicher ist, dass er sich doch leckt. Es scheint, dass er Stress hat, was bei ihm wegen seinem FIV sehr kontraproduktiv ist.

Ich kann mir nur vorstellen, dass ihn Ricky stresst, wenn er jede Katze anmiaut und haut, die ihm nahe kommt.

 

Da Bobo nur Trockenfutter frisst, kann ich ihm kein flüssiges Mittel unterjubeln. Wir probieren es mit Anxitane, das er heute sogar in der TA Praxis mit etwas Nachhelfen,  geschluckt hat.

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