Miggi und Dolly
Miggi und Dolly

Die Hexenhauskatzis

Dolly

Dolly, die Chefin der Truppe, geb. 20.08.2000

 

Sie wurde auf dem Bauernhof geboren und die Bauersfrau brachte sie mitsamt ihrer Katzenmama und ihren 3 Geschwistern zu meiner Schwester mit ca. 2 Wochen.

 

Im November 2000 kam sie mit ihrer Schwester Mizzi ins Hexenhaus  und war immer die häuslichere. Mizzi wurde im Februar 2007 Opfer eines tödlichen Autounfalls.

 

Tima, die Mutter von Dolly und Mizzi wurde kastriert und durfte noch einige glückliche Jahre bei meiner Schwester verbringen und so oft sie wollte den nahen Bauernhof besuchen. Leider hat ein Autounfall auch ihr Leben jäh beendet.

 

Seit Dolly's geliebter väterlicher Freund Miggeli im Mai 2011 über die Regenbogenbrücke ging,  ist sie noch viel anhänglicher geworden. An eine andere Katze mag sie sich jedoch nicht anschliessen.  Manche duldet sie in ihrer Nähe ohne Körpeerkontakt oder näselt mit ihnen, die Kleinen werden immer noch  angefaucht, wenn sie zu übermütig werden. Über menschliche Besucher, die ihr gebührend Aufmerksamkeit schenken, freut sie sich jedoch unheimlich und lässt ihr Motörchen knattern und lässt sich beschmusen.

 

PS: Dolly ist am 6. September 2014 über die Regenbogenbrücke gegangen.

 

Raki

Raki, geboren Frühjahr 2006

Seine Katzenmama hat ihn auf dem gleichen Bauernhof wie Mizzi und Dolly geboren und später drei ihrer Katzenkinder  in den Nachbargarten gezügelt. Das damals ca. 6 Wochen alte Katerchen liess sie ganz allein auf dem Hof zurück und meine Schwester holten ihn dann zu sich, da sich die Katzenmutter nicht mehr um ihn kümmerte. Er kam im August 2006 ins Hexenhaus und entwickelte sich zu einem liebenswürdiger sozialen Kater entwickelt. Raki war auch der, der sich am meisten über den Einzug der vier Wildlinge freute, als diese ein knappes Jahr später bei uns einzogen. 

 

Seine Mutter Mamabutz konnte meine Schwester später auch einfangen und kastrieren lassen. Eines Tages verschwand sie spurlos.

 

 

Fly

Fly, geb. Frühling 2007 ist der Bruder von Bubble, Tina und Tchiba.

 

Er wurde von seiner wilden Mutter Schnüfi auf dem gleichen Bauernhof wie Raki geboren und hatten wochenlang keinen menschlichen Kontakt. Mit ca. 12 Wochen konnte er endlich zusammen mit seiner Schwester Tina eingefangen und ins Hexenhaus gebracht werden. Die Kleinen hätten wir gerne früher eingefangen, doch die Bauersfrau liess es nicht zu und meinte, das könne man der Katzenmama nicht antun :roll:

 

Fly ist der zutraulichste der vier Geschwister und lässt sich streicheln.

 

 

Tina

Tina, geb. Frühling 2007, unsere Zicke und Kratzbürste, die Schwester von Bubble, Fly und Tchiba war völlig verschnupft und untergewichtig als sie mit ca. 12 Wochen zu uns kam. Zum Glück liess sie sich nach ein paar Tagen Eingewöhnung anfassen und konnte behandelt werden. Ihre Zutraulichkeit hat sie jedoch allmählich wieder verloren und lässt sich nicht mehr anfassen. 

Im August 2009 hatte sie einen Autounfall, den sie nur knapp überlebte. Sie lag wochenlang im Tierspital und verbrachte noch lange Zeit zuhause in ihrem  Lazarett, dem Katzenzimmer. Die Freude war gross, als sie endlich nach 4 Wochen wieder selbständig Harn absetzen konnte. 

Dass nie mehr einer meiner Katze so was passiert, liess ich einen grossen Teil unseres Gartens katzensicher einzäunen und Tina durfte erst wieder raus, als das Gehege endlich Ende Oktober 2009 fertig war.

Die Freude war gross bei ihrem ersten Ausflug in den Garten nach den vielen, vielen Wochen Hausarrest.

 

Edit: 10. Dezember 2017

Tina ist in der Nacht auf den 10. Dezember 2017 im Tierspital auf der Intensivstation über die Regenbogenbrücke gegangen.

 

 

Bubble

Bubble, der unanfassbare Wildling geb. Frühling 2007

 

Bubble und seine Schwester Tchiba, die beiden Scheusten, der vier  wilden Kitten vom Bauernhof konnten eine Woche nach Fly und Tina eingefangen und ins Hexenhaus gebracht werden.

 

Bubble ist ein Wildling geblieben und liess mich im Februar 2010 fast verzweifeln als ich ihn erst einfangen konnte, als es schon fast zu spät war und er nur noch ein Häufchen Elend war. Notfallmässig musste er im Tierspital eine Darm-OP (Darminvagination) über sich ergehen lassen.

Die TÄ konnten nicht mit Sicherheit sagen, ob bei Bubble der ganze Ileum entfernt werden musste. Dieser ist notwendig um das notwendige Cobalamin (Vitamin B12) zu resorbieren. Die vom Tierspital deswegen vorgeschlagene monatliche Vitamin B12 Spritze ist bei Bubble, den ich immer noch nicht anfassen kann ein Ding der Unmöglichkeit. So hoffe ich denn, dass er immer noch ein wenig Cobalamin aufnehmen kann und auch längerfristig keine schwerwiegenden Mangelerscheinungen auftreten.   

 

Bubble ist gegenüber andern Katzen eher ängstlich und fängt von sich aus nie Streit an.

 

 

Tchiba

Tchiba, geb. Frühjahr 2007, kam eine Woche nach Fly und Tina zusammen mit ihrem Bruder Bubble Ende Juli 2007 ins Hexenhaus.

 

Sie war die scheuste von allen und hockte anfangs immer mit ihrem Beschützer Bubble zusammen. Mittlerweile lässt sich sich bei der täglichen Leckerliverteilung gerne streicheln und wälzt sich auch dem Boden, wenn ich mit ihr spreche. Mehr Nähe liegt leider  auch nach Jahren (noch) nicht drin. Sie ist eine sehr soziale Katze, die Streitigkeiten mit andern Katzen vermeidet und von ihnen auch selten belästigt wird. 

 

Miu

Miu, unsere Findelkatze, unser Sonnenschein, geb. ca. 2009

 

Sie wurde 2010 in einer kalten Märznacht in der Nähe des Hexenhauses aufgefunden und da sie von niemandem vermisst wurde, durfte sie im Hexenhaus bleiben.  

 

Miu ist eine liebenswürdige Plaudertasche, die gerne im Mittelpunkt steht.

 

Sie ist auch eine kleine Zicke, die sofort anfängt zu schreien, wenn ihr was nicht passt. Eine Zeitlang hatte sie extreme Angst vor Mauzi, der sie verfolgte sobald sie vor ihm davonrannte. Wochenlang hockte sie fast 24 Stunden auf einer hohen Vitrine, wo das Hinkebein sie auf keinen Fall erreichen konnte. Mit viel Geduld, Homöopathie, BB  und Zureden hat sie ihre - aus meiner Sicht - unbegründete Angst vor Hinke-Mauzi überwunden und kann sich wieder frei in Haus und Garten bewegen obwohl sie sich immer noch vorsichtig umschaut ob Mauzi ruhig sitzen bleibt oder auf sie zukommt.

 

 

 

 

 

 

Lino, Flauschi und Jessy-Hexi

Die zwei rot-weissen Buben Lino und Flauschi und ihr schwarzes Schwesterchen Jessy-Hexi kamen am 10. Juni 2011 als sechs Wochen alte Pflege-Kitten zu uns. Die drei brachten viel Freude und Action ins Hexenhaus und konnten mich etwas über den schweren und traurigen Verlust meines geliebten Miggeli und Adoptivkater Moppelchen hinwegtrösten. Die beiden schwarzen Kater waren lange Zeit schwer krank und gingen kurz hintereinander am 11. und 26. Mai 2011 über die Regenbogenbrücke.

 

Schon nach kurzer Zeit hatte sich mein Herz so fest an die drei Kleinen gehängt, dass ich sie nicht mehr weggeben wollte und konnte und so fanden sie ihren Endplatz im Hexenhaus, obschon schon zwei Plätze für zwei arme Katzis eingeplant waren.

 

Die drei haben sich zu total liebenswürdigen Katzis entwickelt. Jessy-Hexi ist eine ganz liebe und soziale kleine Persönlichkeit. Das Trio versteht sich immer noch sehr gut und sie sind meist alle miteinander unterwegs oder liegen gerne zusammen.  Die beiden Buben sind Oberschmuser. Doch auch die kleine aufgeweckte Jessy-Hexi lässt sich gerne beschmusen.

 

Von den drei Kleinen hat Ayna viel lernen können und immer noch geben sie ihr den Halt den sie braucht um ihre Vergangenheit zu verarbeiten.

 

Ayna

Ayna rechts             Ayna August2012            AynaMärz 2012 

in Griechenland 

 

Ayna war eine der 38 Boxenkatzen, die eine griechische Katzensammlerin in Gefangenschaft hielt. Ich las den Aufruf und entschied mich spontan zwei armen Seelchen ein schönes  Zuhause zu schenken.

 

Meine Wahl fiel auf Ayna mit dem schlimmen Äuglein und einen roten Hinkekater der wie man sagte, schon lange auf der Auffangstation in Griechenland ein karges Leben fristete.      

Die beiden kamen am Mittag des 18. August 2011 zusammen mit 6 weiteren Katzen in Zürich-Kloten an.

Gemäss ihrem Impfpass wurde Ayna 2009 geboren. Ich denke jedoch, dass sie etwas älter ist. Sie schläft fast den ganzen Tag

  

Die brandmagere Ayna fasste schon sehr schnell Zutrauen zu mir und liess es zu, dass ich ihr Äuglein pflegte und sie einem Augenspezialisten vorstellte. Sie kann das Auge behalten, doch heilen kann man es nicht mehr.

 

Ayna ist auch nach Monaten noch sehr nervös, ängstlich und schreckhaft. Sie kennt überhaupt kein soziales Zusammenleben mit andern Katzen. Einzig die drei Kleinen hat sie von Anfang an akzeptiert und nach Anfangsschwierigkeiten auch Mauzi.  Jessy-Hexi ist ihre kleine Freundin.

Wir sind immer noch am arbeiten und machen jeden Tag kleinste Fortschritte. Das das Kaklo nicht nur ab und zu benutzt werden soll, weiss sie mittlerweile und es klappt auch schon fast. Sie schreit auch nicht mehr jedesmal, wenn Dolly, die Chefin der Katzentruppe sie anfaucht. Ayna duldet nun nebst den Kleinen und Mauzi seit einiger Zeit sogar Fly, Raki und Miu in "ihrem" Katzenzimmer.  

Ayna ist sehr auf mich fixiert und geniesst nun ihre täglichen  Schmusestunden auf dem Bett. Nach Monaten hat sie zum erstenmal geschnurrt. Sie bleibt am liebsten in ihrem Katzenzimmer oder wagt mal einen Abstecher in die unteren Gefilden. Ihre Gartenausflüge sind sehr selten und kurz. Sie hat, im Gegensatz zu Mauzi, auch noch nie probiert die Katzentüre zu öffnen.

       

Es waren und sind immer noch harte und steinige Zeiten, nicht nur für mich und die Griechenkatzis, sondern auch für meine Alteingessenen, doch hergeben würde ich meine ganz spezielle Ayna und auch Mauzi, meinen Hinkekater nie mehr.   

 

PS: Ayna war immer meine Sorgenkatze mit ihren verschiedenen Krankheiten. So viele Male war sie beim Tierarzt. Immer wieder haben wir zusammmen gekämpft.... doch am Sonntag 10. Juni, mochte Aynas geschwächter Körper nicht mehr kämpfen. 

 

 

Mauzi

Mauzi in Griechenland    Mauzi neu zuhause     Mauzi März 2012

 

Mauzi kam zusammen mit Ayna aus Griechenland. Der schöne Hinkekater wird auf ca. 3 Jahre geschätzt. Was mit seinen Hinkebeinchen passiert ist, weiss niemand so genau.

 

Der schwer traumatisierte Kater lebte monatelang bei mir in einer Schachtel im Badezimmer. In seinem sicheren Versteck konnte ich ihn jedoch vom ersten Tag an streicheln und er schnurrte wie ein Weltmeister. Es vergingen Monate, bis er  sich - zuerst nur nachts - dann auch tagsüber aus seinem selbstgewählten Versteck raus wagte und so langsam das ganze Hexenhaus entdeckte. Erst da bemerkte ich, wie stark der arme Kerli hinkt. Er tat mir so leid. Doch mittlerweile habe ich mich an seinen humpelnden Gang gewöhnt. Grosse Sprünge kann er nicht mehr machen, doch zuoberst auf den Kratzbaum klimmt er sich problemlos hoch.

Mitte Dezember erlickte er auch die Katzenklappen und seither geniesst er täglich seine Rundgänge und Siestas draussen. Mit den andern Katzen hatte er nie eigentlich Probleme. Er wird auch mehr oder weniger von den andern geduldet und spielt sogar ab und zu mit den "Kleinen". Nur Miu hatte plötzlich Angst vor ihm, wenn er ihr nachrennt und schrie jedesmal fürchterlich. Doch die Zeiten wo sie fast ausschliesslich auf der Vitrine verbrachte sind nun zum Glück auch vorbei obwohl Miu ihm immer noch aus dem Weg geht.

 

Es ist schön zu sehen, wie aus der panischen Schachtelkatze ein aufgeweckter und glücklicher Kater geworden ist. Er geniesst seine Streicheleinheiten und schnurrlet wenn ich ihm Fressen hinstelle oder ein Möckli Fleisch oder Schinken hinhalte, ist jedoch immer noch auf der Hut wenn er irgendwo liegt und ich mich ihm nähern möchte. Ich bin sicher, dass er noch mehr auftun wird.

 

 

PS: 22.07.2016

Mauzi ist am 22.07.2016 im Tierspital gestorben. Ich war bis zur leztten Sekunde bei ihm.

Leider ist er nicht mehr viel mehr aufgetaut. Ich konnte mich ihm jedoch nähern und mich vor ihn hinlegen. So liess er sich in seinen letzten Wochen sogar sehr gerne kämmen und schnurrte und köpfelte beim Streicheln. Doch leider liess er sich nicht aufheben und Fremde die näher als 3m auf ihn zukamen liessen ihn humpelnd und am Schluss sogar robbend flüchten.

 

April

April wurde Ende April 2015 in einer Gärtnerei schwer verletzt, mit Trümmerbrüchen an beiden Oberschenkeln gefunden. Man hat meine Schwester um Hilfe gerufen und sie hat sie zum Tierarzt gebracht, der sie jedoch in Anbetracht der Schwere der Verletzungen nicht operieren konnte. Da sie nicht gechipt war konnten wir auf die Schnelle nicht rausfinden, ob sie überhaupt jemandem gehört. Wir konnten mit Spendenaufrufen soviel Geld sammeln, damit wir ihre komplizierte OP finanzieren konnte.  Chirurg Dr. vet. med. Nico Kipfer,  hat sich bereit erklärt sie zu operieren. April war, als sie eingefangen wurde, völlig in Panik und Schockzustand. Keiner konnte sie anfassen. Auch nach der gelungenen OP blieb sie noch eine ganze Weile unanfassbar und kratzte und fauchte was das Zeug hielt. Die ersten Tage in meinem Zuhause in  ihrer Krankenbox, liess sie niemand an sich ran. Von Tag zu Tag liess sie etwas mehr Nähe zu. Zuerst liess sie sich streicheln mit einem langen Pinsel. Später auch von Hand, wenn sie grad in Stimmung war. Ihre Beine verheilten gut und nach etwa 14 Tagen spazierte sie schon im Zimmer rum wenn niemand da war. Nach etwa 4 Wochen liess ich die Zimmertüre offen, damit sie das Haus erkunden konnte. Eines Nachts lag sie neben mir und schnurrte. Von da an war das Eis gebrochen. Heute nach über 2 Monaten geht sie nach draussen und lässt sich gerne knuddeln. Allerdings nur, wenn keine Fremden da sind und draussen ist sie auch mir gegenüber noch misstrauisch. Die 2monatige Sperrfrist ist um und April darf im Hexenhaus als 12. Katze bleiben. Sie hat überhaupt keine Probleme mit den andern Katzen und die meisten halten es ebenso mit ihr. Irgendwie hat sie was an sich, was man einfach gern haben muss. So eine problemlose Zusammenführung gabs bei einer erwachsenen Katze noch nie im Hexenhaus.

Ihre Beine kann sie gebrauchen, als wäre nie etwas damit passiert. Sogar auf unsern Hausbaum kann sie klettern.

Der TA schätzt die kleine feine Maus auf etwa 2 - 3 Jahre. Ich persönlich denke, dass sie eher noch jünger ist.

 

 

Bobo

Bobo war schon ein paarmal bei uns auf Besuch und ist gestern, am 21. April 2017 definitiv eingezogen. Er streunerte monatelang draussen rum und wurde dann endlich mal eingefangen und kastriert. Ueber Umwegen ist er bei mir gelandet. Er muss wohl mal ein Zuhause gehabt haben, da er sehr zutraulich ist und sein Halsband gut akzeptiert. Damit kann ich ihn von meinen beiden andern schwarzen Hexi und Tchiba unterscheiden. Ich hoffe der Brummbär treibt nun etwas vermehrt Sport und frisst nicht alle Töpfe leer.

Er hat schon ein paar Jährchen auf dem Buckel und ich hoffe, dass er noch einige Zeit bei mir bleiben darf.

 

Update Januar 2018

Bobo ist seit November gechipt und wiegt nun stattliche 5,9 kg.

Er ist ein verfressner, gemütlicher Teddybär und liebt es jeden Tag auf meinem Schoss ein paar Minuten gekrault zu werden. Er stellt dann sofort seinen Motor an. Mit den andern Katzen versteht er sich immer noch gut. Er ist an ihnen jedoch viel weniger interessiert als an Menschen die ihn beschmusen.

Anfangs wagte er sich nicht aufs Bett und auch nicht auf den Sofa, doch nun liegt er tagsüber und auch abends neben mir oft gerne da.

 


 

Ricky

 

ca. 17 Jahre alt / Einzug ins Hexenhaus 3.1.2019

 

Ricky ist ein älterer Kater von der Goldküste des Zürichsees. Er wurde von Animal Rescue auf einer Abbruchliegenschaft geborgen, wo er von seinen Haltern einfach zurückgelassen wurde. Leider konnten die Halter nicht mehr ausfindig gemacht werden. 
Das Tierheim Strubeli nahm ihn auf, jedoch fühlte sich der Senior im Tierheim gar nicht gut und die Strubeli Leitung bat NetAP um Hilfe. 
NetAp übernahm Ricky und suchte für den alten Knaben einen Pflegeplatz. So landete er am 3. Januar bei uns im Hexenhaus.

Unser Tierarzt Dr. Clavadetscher nahm sich persönlich Rickys Fall an und untersuchte ihn auf Herz und Nieren. 
Ricky leidet an all den gängigen Gebrechen, die das Alter für die meisten Katzen mit sich bringt und wird nun gezielt behandelt. Er kann durchaus noch eine schöne Zeit vor sich haben, bei der nötigen Pflege und Fürsorge und zusammen mit seinem Tierarzt und seiner Pflegemami werden wir dafür sorgen, dass dem so sein wird. 
Obschon also die Aussichten für Ricky besser sind als erwartet, sind wir sehr traurig. Ricky ist nicht der erste Fall einer Katze, die NetAP aufnehmen musste, weil der Halter sie einfach zurückliess, als er wegzog. 

 

Ricky ist ein äusserst liebeswürdiger alter Kater.  Er geniesst seine Auslüge im gesicherten Gehege. Mit seinen 10 Katzenkumpels muss er sich erst noch besser anreunden.